Prof. Dr. Tibor Somlo, CEO, Delegierter des VR
Dr. Arnold Vogt, Präsident des VR
Diana Altwegg Verwaltungs-direktorin
Struktur der Klinikleitung

Die Ergolz-Klinik wurde als Aktiengesellschaft (Praxis-Klinik Ergolz AG) 1994 gegründet.
Unsere Klinik entstand aus dem Bedürfnis heraus, dass in der Region des oberen Baselbietes keine einzige  Privatklinik vorhanden war. Als Alternative zu den regionalen öffentlichen Spitälern waren die Patienten bis anhin gezwungen, sich ausserkantonal in den Spitälern von Basel-Stadt oder Rheinfelden hospitalisieren zu lassen.
Die Erfahrung zeigte, dass zunehmend gut ausgebildete, niedergelassene Fachärzte eine Spitzenposition hinsichtlich Qualität der medizinischen und insbesondere der operativ- medizinischen Behandlung zur Verfügung stellen können.
Die grossen Zentrumskliniken (Ausbildungskliniken) erschienen für viele Patienten zunehmend unpersönlich und alternative Behandlungskliniken hoher Qualität waren gefragt.
In diesem Umfeld beschlossen einige Ärzte 1994 die Gründung einer Privatklinik mit Belegarztsystem in Liestal. Ziel dieser Klinik war es – und ist es bis heute – als Mosaikstein im grossen Gesundheitswesen auch für hochqualifizierte operativ tätige niedergelassene Ärzte, ebenso aber auch für Patienten, welche eine hochwertige individuelle medizinische Betreuung wünschen, eine Alternative zu den anderen, viel grösseren Spitälern darzustellen. Grösse soll sich nicht an der Zahl der Betten, sondern an der Qualität der medizinischen Leistung messen.
Das Aktionariat lag seit der Gründung stets ausschliesslich in ärztlichen Händen. Dies erlaubte eine patientenorientierte Entwicklung, welche auch kurzfristig in der Schweiz einzigartige und erstmalige Strukturen förderte. So war es die Ergolz-Klinik die als erste Klinik der Schweiz, bereits 1996 mit einem Krankenversicherer einen Fallpreispauschalenvertrag (DRG) für die Abgeltung der Spitalleistungen, und dies für alle Versicherungsklassen, abgeschlossen hatte.
Auch das System der „floating beds“ wurde erstmals in der Schweiz von der Ergolz-Klinik eingeführt. „floating beds“ heisst, dass nicht ein spezielles Bett einer Fachdisziplin und einem Arzt zugeordnet ist, sondern dass die Betten flexibel unter den verschiedenen Fachdisziplinen, aber auch innerhalb des stationären und auch ambulanten Sektors genutzt werden.